Haufen Kalenderblätter mit dem überlagerten Text "Jahresrückblick 2025"

Jahresrückblick 2025 – Viel Möglichkeiten zum Lernen

Jahresende ist die Zeit des Rückblicks und der Vorausschau. Wie verlief das letzte Jahr und was erhoffe ich mir von den nächsten Monaten? Da kommt natürlich Judith Peters‘ Jahresrückblog-Aktion immer bestens gelegen.

Doch bereits während der letzten Wochen, als es zur späten Adventszeit immer ruhiger wurde, schweiften die Gedanken immer mehr umher und ließen 2025 Revue passieren. Eigentlich war ich ja so gar nicht zufrieden. Doch beim näheren Hinsehen zeigte sich, dass auch in den nicht so gut gelaufenen Dingen immer noch etwas Positives steckte. Und das gab mir gerade zum Jahreswechsel doch wieder Mut und Aufschwung.

Meine Themen und Highlights in 2025

Frühling in Devon

Urlaubstechnisch war 2025 leider etwas zurückhaltend. Aber das ist okay. Es muss nicht immer exotisch werden.

Fiona und Rebecca
Fiona und ich vor ihrer Pferde-Fotosession

Glücklicherweise ergab es sich jedoch, dass ich meine Business-Partnerin Fiona Crawford zu ihrem Geburtstag besuchen konnte.

Ich war schon zu den unterschiedlichsten Jahreszeiten in England und der Frühling ist immer besonders einladend. Ende Mai war also nicht unbedingt die schlechteste Reisezeit.

Doch zuerst zog es mich in London zur Wildlife Photographer of the Year Jubiläums-Ausstellung im Natural History Museum. Ich liebe es, all die fantastischen Fotografien in Großdrucken zu bestaunen und die Geschichten dahinter zu erfahren. Ob mein eigener Favorit wohl mit dem der Jury übereinstimmt?

Danach ging es dann nach Windsor, wo Fiona für die Royal Windsor Horse Show als Fotografin tätig war. Zwar habe ich es nicht mehr auf das Schloss-Gelände geschafft, aber einen kleinen Blick auf die Mauern durfte ich dennoch erhaschen. Dabei wurde mir dann auch bewusst, dass ich das letzte Mal mit der Schule Anfang der 1990er Jahre hier gewesen war. Schon interessant, wo Dich das Leben manchmal so hinschickt.

Die nächsten Tage verbrachte ich dann bei meiner Freundin und ihrer Familie Zuhause im wunderschönen Devon. Es war eine regelrechte Wohltat, mal dem Treiben der Großstadt zu entkommen und mal wieder Ruhe einer eher ländlichen Gegend zu genießen.

Doch neben Geburtstag feiern und den Besuchen von englischen Parks und Schlössern durfte ich Fiona auch auf einigen beruflichen Terminen fotografisch begleiten und BTS-Material für ihre eigene Website und Social Media erstellen. Egal in welcher Branche, solche Fotos sind ungemein wichtig, um Kundinnen einen Einblick in die Tätigkeit zu geben. Doch gerade wir Fotografinnen schieben dies oftmals vor uns her. Und so freute es mich umso mehr, ihr dabei behilflich sein zu können.

Und so kam es dann auch, dass ich ausnahmsweise auch mal Pferde fotografieren durfte. Nicht wirklich vergleichbar mit der Katzen-Fotografie und war dankbar für die Gelegenheit, von einem Profi wie Fiona lernen zu dürfen.

Raus gehen und Leute treffen

Eine frühere Business-Coachin hat uns immer wieder eingebläut, dass wir uns nicht hinter dem Bildschirm verkriechen sollen. „Geh raus und triff Menschen,“ sagte sie dann immer.

Jetzt gibt es natürlich viele Möglichkeiten, Leute kennen zu lernen. Doch gerade im Business-Kontext bieten sich Netzwerk-Veranstaltungen super an. Alle haben dieselbe Motivation und niemand nimmt es Dir übel, wenn Du über das sprichst, was Du tust. Du wirst ja sogar regelrecht dazu aufgefordert.

Über die letzten Jahre hinweg habe ich mich immer mehr damit angefreundet, aus mir heraus zu gehen und Menschen auch mal direkt anzusprechen. Auf Netzwerk-Veranstaltungen kann man das super üben.

Doch mit der Zeit habe ich festgestellt, dass es mir nicht reicht, nur alle paar Wochen mal zu einem Treffen zusammen zu kommen. Und wer sagt eigentlich, dass man sich nur an ein einziges Netzwerk binden darf?

Und so nahm ich mir für 2025 vor, jede Woche an mindestens einer Netzwerk-Veranstaltung teilzunehmen. Gut, es hat im Endeffekt hat es nicht ganz gepasst. Aber 40 Veranstaltungen insgesamt können sich schon sehen lassen. Und ich habe dabei eine Menge gelernt!

Ich habe die verschiedensten Netzwerke ausprobiert und auch einige wieder ziehen lassen, weil sie einfach nicht zu mit passten, sei es vom Thema, den Menschen oder den Rahmenbedingungen her.

Ich habe herausgefunden, dass ich mich auf Veranstaltungen für Frauen wohler fühle als auf gemischten Events. Wer hätte es gedacht, wo ich doch so lange in einer Männerwelt gearbeitet habe. Aber Männer gehen an die Sache einfach anders ran und sind teilweise auch sehr abschätzend Frauen gegenüber. Sorry, aber das muss ich mir nicht geben.

Nichtsdestotrotz habe ich mich auf den meisten Events wohl gefühlt und dabei jede Menge wertvolle Bekanntschaften gemacht, aus denen nicht nur Business-Partnerschaften sondern auch Freundschaften entstanden sind.

auf dem Female Founders Summit

Aber auch auf Lifestyle-Märkten und Messe-Veranstaltungen konntest Du mich 2025 als Ausstellerin antreffen.

So war ich dreimal auf Schloss Eulenbroich in Rösrath mit der Katzen-Fotografie vor Ort. Und beim Female Founders Summit im Startplatz Köln habe ich die Business-Fotografie vorgestellt.

Ich liebe es einfach, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen und ihnen zu erklären, wie ich am besten helfen kann. Auch das direkte Feedback hilft mir enorm, mein Angebot immer weiter zu verbessern und auf meine Kundinnen auszurichten.

Video-Challenge

„Was lange währt, wird endlich gut.“ – Sprichwort

Nach langer Vorbereitungszeit ging Mitte des Jahres endlich die Video-Challenge für Durchstarterinnen an den Start, die ich zusammen mit Barbara Conrady-Takenaka entwickelt hatte.

Mit der Challenge möchten wir selbstständige Frauen unterstützen und ermutigen, ihr eigenes Business durch kleine Videos zu präsentieren und somit in der Online-Welt mit Menschlichkeit und Authentizität hervorzustechen.

Bereits seit Anfang 2024 in der Planung, hatte sich die Erarbeitung und Erstellung der Inhalte jedoch länger als geschätzt erwiesen.

Alles in allem war aber der Start sehr positiv angenommen worden, was sich sowohl in den Teilnehmerinnenzahlen als auch dem Feedback niederschlug. Und so einigten wir uns auf einen quartalsweisen Turnus.

Nach mittlerweile drei Durchläufen haben wir jede Menge Learnings verbuchen dürfen, was sowohl Inhalte als auch Marketing anbelangt. Und so wurde die Challenge nach und nach verbessert, um Dir zukünftig einen noch höheren Mehrwert bieten zu können.

Purrfekt über 10

Anfang des Jahres ging mein Herzensprojekt Purrfekt über 10 an den Start, ein Foto-Event für Katzen ab 10 Jahren und ihre Menschen.

Ich möchte hiermit einen verstärkten Fokus auf Katzen-Senioren legen und all die Vorzüge, die sie mit sich bringen. Denn leider werden allzu häufig diese Tiere in Tierheimen zu Gunsten jüngerer Katzen übergangen.

die Flyer zu Purrfekt über 10

Der Start der Kampagne verlief recht positiv, mit einem fast-vollseitigen Artikel in der Rheinischen Post sowie einer geplanten Ausstellung im Katzentempel Köln.

Auch hat mich dieses Projekt viel in Bezug auf meine Zielgruppe gelehrt und das Bild meiner „idealen Kundin“ hat sich noch mehr verdeutlicht und gefestigt.

Doch dann gab es leider ein paar Kunden-Absagen und im November schloss auch noch das Restaurant seinen Betrieb, so dass ich komplett ohne Ausstellungsort da stand.

Im Endeffekt habe ich mich dazu entschlossen, 2025 und 2026 zusammenzulegen, um etwas Zeit zu gewinnen. Und mittlerweile haben sich bereits ein paar neue Optionen für eine Location ergeben, so dass ich guten Mutes in das neue Jahr starte.

Weitere schöne und besondere Momente in 2025

Mein 2025-Fazit

Worauf bin ich 2025 stolz?

Oftmals sehen wir am Ende eines Jahres nur die Dinge, die schief gelaufen sind. Ja, ging mir auch so.

Doch dann habe ich mich bewusst hingesetzt und gefragt, was denn vielleicht auch mal gut gelaufen ist. Und dann die Einsicht… 2025 hatte auch seine guten Seiten.

So hatte ich zwar weniger Kunden als im Vorjahr, doch haben diese mir in Summe mehr Umsatz eingebracht. Das hat mir gezeigt, dass ich mittlerweile meine Zielgruppe viel besser verstehe und diese auch langsam besser erreiche.

Es ist so schön, wenn man merkt, wie das eigene Konzept anfängt, nicht nur für Dich selbst Sinn zu machen sondern auch endlich die Menschen anspricht, die dies verstehen und Deine Dienstleistung brauchen.

mein Stand auf Schloss Eulenbroich

Aber auch mein Vertrauen in mich selbst und meinen Wert hat sich gesteigert. Imposter-Syndrom war für lange Zeit mein ständiger Begleiter und auch jetzt höre ich hin und wieder immer noch diese leise Stimme im Hinterkopf, die meint, ich wäre nicht gut genug. Doch all das positive Feedback meiner Kundinnen zeigt mir, dass dem eben nicht so ist. Und ich habe endlich verstanden, dass mich nicht jeder mögen muss, nur die richtigen Menschen.

Das hilft mir übrigens auch, wesentlich selbstbewusster mit Kritikern umzugehen. Wo mich früher Kommentare wie „Du bist zu teuer“ völlig an mir haben zweifeln lassen, weiß ich jetzt, dass das nicht mein Problem ist, sondern das der anderen Person. Keiner zwingt Dich, mit mir zu arbeiten, wenn Du einfach andere Wertvorstellungen hast. Und ich muss mich ganz bestimmt nicht vor anderen rechtfertigen. Vor allem nicht, weil ich die Rechnung gemacht habe. Und Zahlen lügen nicht.

Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?

Durch meine Mitgliedschaft in einem Marketing-Programm für Fotografinnen habe ich dieses Jahr regelmäßig an Coworking Sessions teilgenommen. Mindestens einmal die Woche kamen wir zusammen und unterstützen uns gegenseitig in unseren Marketing-Aktivitäten. Das hat mir enorm geholfen, den Fokus auf diese Tätigkeiten und die verschiedenen Aspekte des Marketings zu legen.

Zudem gaben mir die monatlichen Planungs-Sessions immer wieder neue Inspiration und so sehe ich heute der ganzen Thematik nicht mehr ganz so kritisch gegenüber, sondern habe eher meine eigene Richtung besser kennengelernt. Und die Regelmäßigkeit hat geholfen, nicht immer wieder von vorne überlegen zu müssen.

Zudem bin ich seit Mitte des Jahres VIB, ein Very Interesting Blogger. In diesem Programm von Judith Peters gibt es jede Woche einen Themenvorschlag, den man dann verbloggen kann, darf, aber nicht muss.

Zudem wird jeder neue Blog-Artikel am Ende der Woche in einer großen Übersicht zusammengefasst, so dass man innerhalb der Blogging-Community zusätzliche Reichweite erhält.

Es ist schon erstaunlich, wie viel motivierter ich nun ans Blogging herangehe und wieder etwas näher ans regelmäßige Schreiben gekommen bin. Zwar hatte ich bereits vorher einiges an Themen parat, doch beim Umsetzen hatte es dann doch gehapert. Jetzt habe ich schon viel mehr Freunde beim Schreiben.

Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?

Oftmals rät man ja Menschen, die im Büro tätig sind, sich einen kreativen Ausgleich zu suchen. Durch meinen Wechsel in die Vollzeit-Selbtständigkeit als Fotografin habe ich allerdings das Büroleben komplett gegen einen kreative Beruf ausgetauscht.

Und auch wenn ich nicht nur kreativ unterwegs bin und mich auch mal um administrative Dinge sowie Marketing kümmern muss, ist es doch etwas ganz anderes, als in der üblichen Unternehmenswelt hauptsächlich hinterm Schreibtisch zu sitzen.

In letzter Zeit habe ich jedoch gemerkt, dass mir tatsächlich das analytische Denken sehr fehlt. Nicht umsonst bin ich ja von Haus aus Diplom-Mathematikerin.

Ich habe schon immer gerne mit Zahlen hantiert und an logischen Problemen geknabbert. Und in meinen letzten Anstellungen als Projekt- bzw. Prozess-Managerin konnte ich das wesentlich mehr ausleben, als jetzt als Fotografin.

Das Ganze machte sich darin bemerkbar, dass ich immer mehr Quiz-Sendungen schaute, vorzugsweise solche, bei denen nicht nur reines Wissen abgefragt wurde, sondern eben auch logisches Denken gefordert war. Hierbei wird mein Gehirn einfach auf eine ganz andere Art und Weise wie sonst gefordert.

Und nach und nach musste ich mir eingestehen, dass ich vielleicht eine Nebenbeschäftigung brauche, die meine analytische Gehirnhälfte wieder mehr in Anspruch nimmt. Sozusagen als Ausgleich zu meiner kreativen Seite und der Fotografie. Scheinbar brauche ich wohl beides gleichstark, um im Gleichgewicht zu sein.

Und so habe ich mich dazu entschieden, im kommenden Jahr erstmal wieder mehr Fotografie- und IT-Coaching anzubieten, vorwiegend für Frauen aus meinem Netzwerk.

Zusätzlich werde ich mir jedoch auch eine Teilzeit-Anstellung suchen, vorzugsweise im Bereich Prozess-Management oder Data Analysis. Da ich mein eigenes Business jedoch nicht aufgeben möchte und dies auch stets in den Vordergrund stellen werde, sollte diese vorwiegend aus dem Home Office möglich sein.

Erste Male: Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt/gemacht.

Schon seit einiger Zeit hatte ich immer mal wieder an das Thema PR gedacht, also Presse Arbeit. Doch mal abgesehen von Pressemitteilungen kam diese Art des Marketings bislang nie so wirklich in meinen bisherigen Business-Coachings vor.

mein Artikel in der RP

Doch dann nahm ich Anfang des Jahres an einem Workshop teil, der mir einen besseren Einblick in die Welt der Presse ermöglichte und was man damit alles erreichen kann. Und so begann ich, mich damit ein wenig mehr auseinanderzusetzen.

Ich schrieb lokale Zeitungen an, sowie einige Zeitschriften und Podcasts. Und auch wenn ich noch nicht viel Erfolg damit hatte, bin ich doch überglücklich über den fast einseitigen Artikel in der Rheinischen Post im April 2025 über mein Projekt Purrfekt über 10.

Und im November 2025 durfte ich dann auf dem Female Founders Summit im Startplatz Köln ein kurzes Interview im Live Podcast geben.

Auch habe ich im Laufe des Jahres auf Netzwerk-Veranstaltungen verschiedene Kontakte zu Redakteuren und Zeitschriften aufgebaut, die ich dann in 2026 zu vertiefen hoffe.

Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

Danke. Ein Wort, das mich in 2025 auf besondere Weise begleitet hat.

Öfters mal die guten Dinge sehen, auch wenn eine Situation zunächst nicht so toll erscheint. Stets das Positive zu suchen und zu erkennen. Und mich dankbar für all die Lektionen zu zeigen, die das Leben mir in den letzten Monaten mit auf den Weg gegeben hat.

Besonders dankbar bin ich auch für meine Kolleginnen. Allen voran natürlich mein Accountability Buddy Fiona sowie mein Coworking-Team. Die nicht müde wurden, mich zu ermutigen und zu pushen, wo es nötig war.

Aber ebenso freue ich mich über all die neu gewonnen Bekanntschaften aus zahlreichen Netzwerk-Veranstaltungen, aus denen teilweise nicht nur gute Business-Kontakte sondern auch Freundinnen geworden sind.

Mittlerweile weiß ich: Allein würde ich das alles nie schaffen.

Und dann hörte ich vor einigen Woche eine Geschichte über Dankbarkeit und wie allein das Aussprechen des Wortes „Danke“ Dein Denken verändern kann. Und so begann ich ein kleines Experiment, bei dem ich auf meinen Spaziergängen immer wieder leise vor mich hin murmelte. Oder wenn ich schöne Begegnungen hatte, wie z.B. ein Rotkehlchen, das direkt vor mir auf einem Ast ein Liedchen trällerte, durfte es auch gleich ein bisschen lauter sein. Da kam das Lächeln automatisch gleich hinterher und die Schritte wurden leichter.

„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“ – Francis Bacon

Was ist 2025 richtig gut gelaufen?

Im vergangenen Jahr bin ich endlich wieder mehr Fahrrad gefahren. Nachdem ich mir 2024 nach langem Überlegen ein Pedelec zugelegt hatte, nutze ich es mittlerweile immer mehr und freue mich, wieder freier und vor allem schmerzfrei unterwegs zu sein.

Zudem habe ich wieder regelmäßiges Lesen aufgenommen. Eine Zeit lang habe ich mich ein bisschen schwer damit getan und der Bücherwurm in mir war schon ziemlich traurig darüber. Doch nachdem ich Mitte des Jahres von GoodReads weg zu StoryGraph gewechselt bin, habe wieder ich eine tägliche Lese-Routine aufgebaut und stetig beibehalten.

Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?

Ein Thema, das mich schon seit langer Zeit begleitet, ist Clutter. In den letzten Jahren habe ich immer wieder kurze Phasen gehabt, in denen ich einzelne Bereiche (vorwiegend in meinem Büro) entrümpelt habe. Doch dann kamen auch immer wieder Flaute-Phasen.

Doch dann las ich (erneut) Feng Shui gegen das Gerümel des Alltags von Karen Kingston und zusammen mit einigen wertvollen Tipps aus YouTube Videos scheine ich jetzt tatsächlich einiger meiner Blockaden angehen zu können.

Und so habe ich mir für 2026 vorgenommen, nach und nach meinen physischen und geistigen Clutter zu beseitigen.

Ich bin mir bewusst, dass das nicht von heute auf morgen gehen wird. Aber bereits kleine Änderungen in meinen Gewohnten haben schon jetzt ihre Wirkung gezeigt. Und eine kleine tägliche Routine ist mir wichtiger als eine große einmalige Aktion.

Mein 2025 in Zahlen

  • 2.335 Website-Besucher (+58%)
  • 18 Blogartikel veröffentlicht + 2 Updates + 1 Gastartikel + 1 Gastautor
  • Domain Authority: 11
  • 1.226,2 km Fahrrad gefahren
  • 54 Bücher gelesen (15014 Seiten)
Bücher, die ich 2025 am meisten mochte

Mein Ausblick auf 2026

Was ich 2026 anders (besser) mache

2025 hat mich viel über meine eigene Strukturierung, wenn es um Marketing-Aktivitäten geht, gelehrt. Und so habe ich mir für das kommende Jahr eine Struktur erarbeitet, mit der ich einen besseren Überblick behalten kann.

Auch die konsequentere Durchführung sowie das regelmäßige Überprüfen von Zielen wird ein wichtiges Thema sein. Schon seit jeher stelle ich Dinge gerne auf den letzten Drücker fertig, was auf Dauer ziemlich anstrengend ist. Und ein eng-maschigeres Nachverfolgen wird mir helfen, zeitiger auf Abweichungen zu reagieren. Manchmal ist man so in anderen Aktivitäten eingebunden, dass man gar nicht merkt, wie es am anderen Ende stockt. Und darauf möchte ich zukünftig besser eingehen können.

Social Media wird für mich immer weniger wichtig, habe ich doch in 2025 lernen müssen, dass selbst Pinterest mir mehr Sichtbarkeit bringt als Facebook oder Instagram. Wenn Du also weiterhin auf dem Laufenden bleiben möchtest, kann ich Dir nur raten, Dich zu unserem Newsletter anzumelden. Denn hierüber werden in Zukunft auch die meisten Projekte und Aktionen angekündigt.

In diesem Zuge werde ich mich auch anderweitig nach und nach von Big Tech verabschieden. Bereits in 2025 habe ich mehrere Systeme und Tools ausprobiert, um mehr europäische und vor allem unabhängige Anbieter zu unterstützen. Bald wird es hierzu auch eine kleine Video-Serie geben.

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten

Neben meinem Standard-Angebot für individuelle Katzen– und Business-Fotografie biete ich auch diverse Specials an, die teilweise zeitlich begrenzt sind.

Sollte ein Kätzchen Einzug bei Dir halten, so bietet sich mit unserem Tierkinder-Paket die perfekte Gelegenheit, das erste Jahr des neuen Fellkindes mit einem unvergleichlichen Fotobuch festzuhalten.

Ältere Katzen und ihre Menschen kommen in Purrfekt über 10 auf ihre Kosten und dürfen dort ihre einzigartige Geschichte erzählen.

Für Katzen allen Alters bringen wir in 2026 die Fellnase des Monats zurück, wo jeden Monat eine ausgewählte Katze ein definiertes Thema vorstellen darf.

Für selbstständige Frauen plane ich 2026 exklusive Headshot-Aktionen in Kooperation mit lokalen Business-Netzwerken.

Für Gast-Artikel stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung, wenn unsere Themen sich in irgendeiner Art überschneiden.

Zudem suche ich stets nach Möglichkeiten, meine Themen in Podcasts sowie Zeitungen und Magazinen unterzubringen.

Um noch mehr den Tierschutz zu unterstützen, würde ich mich über die Zusammenarbeit mit einer lokalen Wohltätigkeitsorganisation im Rahmen eines Foto-Projekts mit Fokus auf Katzen freuen.

Meine Ziele für 2026

  • mind. 10 Teilnehmerinnen erzählen die Geschichte ihrer Senioren-Katze im Purrfekt über 10 Projekt
  • Ich veröffentliche mind. 2 Blog-Artikel pro Monat.
  • Mein Newsletter erreicht über 100 Lieblingsmenschen.
  • Mein Membership-Programm für kontinuierlich saisonale Business-Fotos geht an den Start.
  • Ich lese 50+ Bücher.
  • Ich lerne mind. 2 mal die Woche Spanisch.
  • Ich trete einem Sportverein o.ä. bei, wo ich sowohl Tanzen als auch QiGong praktizieren kann.

2026 steht für mich unter dem Motto VIELFALT.

Wenn Du es bis hierhin geschafft hast, dann möchte ich mich bei Dir ganz herzlich für’s Lesen bedanken! Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen. Und wenn Du selbst auch einen Jahresrückblick geschrieben hast, dann lass mir doch gerne den Link dazu da.

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8 Kommentare

  1. Liebe Rebecca,

    Danke für Deinen schönen und ehrlichen Jahresrückblick. Und Danke für das Zitat:
    – – – – – – „Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“ – – – – – –
    Klar, das hab ich schon oft gelesen, aber es braucht doch eine Weile, bis es wirklich ankommt. Und weil es mir heute in Deinem Beitrag über den Weg gelaufen ist, nehme ich das als Zeichen es auch wirklich anzunehmen. 🙂

    Herzliche Grüße
    Antje | EmpowerYour Garden

    1. Besten Dank für Deinen Kommentar, liebe Antje.

      Es freut mich, dass ich Dir ein bisschen Inspiration mit auf den Weg geben konnte.
      Aber es stimmt, manche Dinge brauchen erst ein Weilchen, bis sie sich in uns festsetzen und wir sie wirklich annehmen. Mit dem Dankbar sein war das bei mir genauso. Ich dachte immer, dass ich das tief in mir spüren muss. Dass es vielmehr die kleinen, fast nebensächlichen Dinge sind, wird mir erst jetzt so langsam bewusst.

      Lieben Gruß, Rebecca

  2. Liebe Rebecca,

    wenn ich ehrlich bin, dein Jahr liest sich gar nicht so schlimm ;-), wie ich aufgrund deiner ersten Sätze vermutet hatte. Eine schöne Reise, viele schöne Momente, coole Projekte und Ideen. Und Glückwunsch zum Zeitungsartikel!

    Auch dein Motto für 2026 gefällt mir sehr gut. Würde auch zu mir passen. Aber mich hat dieses Jahr ein anderes Motto gefunden. Das passt auch. 🙂

    Ich finde es ganz wunderbar, wie nachhaltig du unterwegs bist und dich soweit möglich immer mehr von Big Tech verabschiedest!

    Dein Engagement für Katzen über 10. Top!

    Es war mir eine große Freude, deinen Jahresrückblick zu lesen und wünsche dir ein ganz wunderbares 2026 und dass du etwas findest, damit dein Mathematik-Hirn wieder mehr Futter bekommt!

    Herzliche Grüße
    Heidrun

    1. Liebe Heidrun! Herzlichen Dank für Deinen Kommentar.

      Ja, ich habe anfangs ein bisschen mit mir gehadert. Doch als sich immer mehr herauskristallisiert hat, dass eben doch nicht alles so schlecht war wie zuerst gedacht, wollte ich mich im Rückblick auch wirklich darauf konzentrieren. Was nicht heißt, dass alles nur super war. Ich habe mir oftmals die Haare gerauft und bin teilweise schier verzweifelt, weil manche Dinge einfach nicht klappen wollten. Aber man wuselt sich halt eben so durch. Und aufgeben wollte ich noch lange nicht. Doch das kommende Jahr wird entsprechend anstrengend.

      Daher auch mein Motto und dazu werde ich im nächsten Artikel noch mehr sagen. Aber ich habe gemerkt, dass man sich eben nicht nur auf ein/zwei Dinge alleinig fokussieren darf. Es dürfen gerne auch andere Dinge hinzukommen. Wie ja eben auch die schon erwähnte Video-Challenge oder das bald kommende Membership-Programm. Ich glaube, da war ich bisher einfach etwas zu vorsichtig. Du gehst da mit Deinem Podcast und der eBook-Reihe ja schon eher in die richtige Richtung.

      Ich hoffe, auch Dein 2026 bringt Dir jede Menge Vielfalt und viele schöne Momente, auf die ich mich dann im nächsten Jahr zu lesen freue. 🙂
      Lieben Gruß, Rebecca

  3. Liebe Rebecca,
    Dein Jahresrückblick war sehr schön zu lesen, mit tollen Fotos, und ich gratuliere Dir noch mal ganz doll zum Artikel in der Rheinischen Post! 🙂 *Daumen hoch*
    Ich arbeite sehr gern mit Dir zusammen und freue mich schon auf unsere gemeinsamen Projekte dieses Jahr!
    Alles Liebe,
    Barbara

    1. Vielen Dank für Deine lieben Worte, Barbara! Ich freu mich auch darauf, wie es im kommenden Jahr weitergeht. Das wird garantiert spannend! 🙂

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