Buchvorstellung: Die Katze, die Anchovis liebte

Gefunden habe ich dieses Schätzchen eher durch Zufall in einem japanischen Buchladen in Düsseldorf. Als Mängelexemplar deklariert lag es zwischen Mangas und eher typisch deutscher Literatur. Das Cover sprach mich sofort an und ein kleiner Blick in den Inhalt versprach kurzweilige Unterhaltung. Ich wurde nicht enttäuscht.
Die Katze, die Anchovis liebte
Detlef Bluhm
ISBN 978-3-431-03684-8
Ehrenwirth Verlag
Erscheinungsjahr: 2006
Was Dich erwartet
Wenn Katzen Schlagzeilen machen, schreiben sie die erstaunlichen Geschichten: So erzählt dieses Buch von Katzen, die Kindern das Leben retten, die aus Versehen durch die Welt reisen, die von ihren Reichen Besitzerinnen mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt werden oder die Anlaß zum Streit in skurrilen Prozessen geben. Zahlreiche ausgewählte Meldungen aus der Presse sind hier zusammengestellt und kommentiert worden, und bieten einen Überblick über die witzigsten und interessantesten Katzenartikel.
Buch-Beschreibung des Verlages
Das Buch ist eine Zeitungsauslese der besonderen Art.
Über Jahre hinweg hat der Autor allerlei Meldungen über Katzen aus der Tagespresse und anderen Medien gesammelt. Er ist ihnen nachgegangen und hat sie auf Wahrheit überprüft.
Herausgekommen ist ein kurioses Sammelsurium über wahre Leckermäulchen, reiselustige Samtpfoten, berühmte Katzen sowie viel Kurioses rund um unsere schnurrenden Lieblinge.
Ergänzt werden die unterhaltsamen Geschichten mit Fotografien von Isolde Ohlbaum.
Mein Leseerlebnis
Die Katze, die Anchovis liebte ist eine sowohl amüsante als auch aufschlussreiche Lektüre für jeden Katzenfan.
Der Autor nahm Zeitungsartikel zum Anlass, tiefer in die unterschiedlichsten Thematiken rund um unsere feliden Begleiter einzutauchen und sie zu hinterfragen. Teilweise mit recht erstaunlichen Ergebnissen.
Herausgekommen ist eine Ansammlung witziger und teilweise skurriler Anekdoten über Katzen, bei der man sich am Ende fragen muss, warum wir nicht öfter über diese uns doch eindeutig überlegenen Wesen in den klassischen Medien lesen oder hören.
Die Geschichten brachten mich oftmals zum Schmunzeln und auch den ein oder anderen Ratschlag (z.B. wie man sein Vermögen seiner Katze vererbt) bekam ich gleich mit.
Alles in allem kam ich recht zügig durch den Band und freute mich schon jedes Mal, wenn ich wieder eine neue Facette aus dem abenteuerlichen Katzen-Leben kennenlernen durfte.
Externe Bildquellen:
Buchcover mit Genehmigung der Lübbe Verlagsgruppe
